Oh, Sechzig MĂŒnchen! đŸ€đŸ’™

Wenn der Wecker um 5 Uhr morgens klingelt, kann man sich kaum vorstellen, dass daraus noch so ein geiler Tag werden kann! Aber als erfahrener Bahnfahrer weiß man, dass ein mehrstĂŒndiger Puffer durchaus seine Berechtigung hat. So konnte unsere kleine Hauptstadtlöwen-Fraktion sogar noch mit einigen MĂŒnchner Löwen in Bahnhof-NĂ€he ihr erstes Duisburger Bier einnehmen, das sich erstaunlich gut mit den Zugbieren vertrug!

Nix da, Taxi! Wir nahmen natĂŒrlich den Bus zur Schauinsland-Reisen-Arena. So konnten wir noch einen ausgiebigen Spaziergang ums Stadion herum machen. Meine Löwen-Meinung: Man kann Zebras zwar fressen, aber hassen kann man sie nicht. Alle, denen wir begegnet sind, waren ganz zutraulich!

Wenige Sekunden vor Anpfiff noch ein Bier erstanden und dann ging’s auch schon los. Anfangs war noch nicht so ganz klar, was daraus werden wĂŒrde (gelbe Karte fĂŒr Jesper Verlaat in der 8. Spielminute). Aber spĂ€testens ab Manni Starkes Tor (32‘) war allen klar: Hurra, hurra, die Löwen, die sind da! Dass Jacobacci richtig gut fĂŒr uns eingekauft hat, zeigte sich dann doppelt in der zweiten Halbzeit. SouverĂ€n und elegant hat sich unsere frisch erworbene Nummer 9 JoĂ«l Zwarts in der 54. und der 86. Spielminute mit Links und mit Kopf direkt in unsere Herzen geschossen (Nicht die Augen verdrehen. Der musste einfach sein 😉). Selbst der Löwen-Bub hinter uns, der davor gezetert hatte wie ein Wahnsinniger, war happy (Keine Sorge, liebe VorstĂ€nde, Bub und Mama haben der Veröffentlichung des Bildes zugestimmt 
)

Dass wir weit angereisten Löwen uns vor lauter Freude gar nicht mehr einkriegen konnten, war also kein Wunder. Gesprungen und gesungen wie 1966. Vor allem Letzteres. Oh, Sechzig MĂŒnchen! – wie unglaublich geil war das! GĂ€nsehaut-Feeling. Am liebsten wĂ€ren wir ja gar nicht mehr gegangen. Der einzige Weg, Löwen loszuwerden, ist den Bierausschank zu schließen. Funktioniert immer! So fuhren wir dann doch gemeinsam mit den Zebras Richtung Bahnhof. Und auch hier noch einmal Anerkennung: Trotz Niederlage kein StĂ€nkern und keine schlechte Stimmung im Bus. Duisburg, du bist super, wir sehen uns sicher wieder!

Leider hatten wir nicht wie einige der MĂŒnchner Löwen ein Hotel in DĂŒsseldorf gebucht (Bussi an Eva, Peter und Werner!), so dass wir den Zug Richtung Hauptstadt nehmen mussten. Vielleicht war das auch gesĂŒnder? Doch die vielen Morettis auf der RĂŒckfahrt dĂŒrften auch ihre Spuren hinterlassen haben 
 (Meine Tippgeschwindigkeit spricht dafĂŒr). Die Sechzig(!) Minuten VerspĂ€tung machten nix aus. Denn wir konnten im Zug ein supercooles Madel aus Bochum (korrekt, liebe Reisegruppe?) mit dem Löwen-Virus infizieren. Ich wĂŒnsch dir eine geile Zeit in Berlin, Felina! Dem restlichen Wagon wurde es auch nicht fad, weil unser Hannes zu spĂ€ter Stunde noch Gesangseinlagen zum Besten gab. Selbst davon ließ sich die 5-JĂ€hrige, die sich direkt in ihn verliebt hatte, nicht abschrecken. Wie auch, wenn der Vater der insgesamt vier Kinder ein B*****-Fan ist! Geilster Spruch vom grĂ¶ĂŸten ĂŒber den kleinsten Bruder: „Ich hoffe, dass er bald nicht mehr in die Windeln scheißt, sondern auf den FC bĂ€h!“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufĂŒgen 
 außer: Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey hey!

PS: Eventuelle Fehler inhaltlicher und/oder grammatikalisch-rechtschreiblicher Art bitte ich zu verzeihen.

MSV Duisburg : TSV 1860 am 19.08.2023 – Text: Sandra Cremer, Bilder: Sandra Cremer & Hannes Eder

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