Oh, Sechzig M√ľnchen! ūü§ćūüíô

Wenn der Wecker um 5 Uhr morgens klingelt, kann man sich kaum vorstellen, dass daraus noch so ein geiler Tag werden kann! Aber als erfahrener Bahnfahrer wei√ü man, dass ein mehrst√ľndiger Puffer durchaus seine Berechtigung hat. So konnte unsere kleine Hauptstadtl√∂wen-Fraktion sogar noch mit einigen M√ľnchner L√∂wen in Bahnhof-N√§he ihr erstes Duisburger Bier einnehmen, das sich erstaunlich gut mit den Zugbieren vertrug!

Nix da, Taxi! Wir nahmen nat√ľrlich den Bus zur Schauinsland-Reisen-Arena. So konnten wir noch einen ausgiebigen Spaziergang ums Stadion herum machen. Meine L√∂wen-Meinung: Man kann Zebras zwar fressen, aber hassen kann man sie nicht. Alle, denen wir begegnet sind, waren ganz zutraulich!

Wenige Sekunden vor Anpfiff noch ein Bier erstanden und dann ging‚Äôs auch schon los. Anfangs war noch nicht so ganz klar, was daraus werden w√ľrde (gelbe Karte f√ľr Jesper Verlaat in der 8. Spielminute). Aber sp√§testens ab Manni Starkes Tor (32‚Äė) war allen klar: Hurra, hurra, die L√∂wen, die sind da! Dass Jacobacci richtig gut f√ľr uns eingekauft hat, zeigte sich dann doppelt in der zweiten Halbzeit. Souver√§n und elegant hat sich unsere frisch erworbene Nummer 9 Jo√ęl¬†Zwarts in der 54. und der 86. Spielminute mit Links und mit Kopf direkt in unsere Herzen geschossen (Nicht die Augen verdrehen. Der musste einfach sein ūüėČ). Selbst der L√∂wen-Bub hinter uns, der davor gezetert hatte wie ein Wahnsinniger, war happy (Keine Sorge, liebe Vorst√§nde, Bub und Mama haben der Ver√∂ffentlichung des Bildes zugestimmt ‚Ķ)

Dass wir weit angereisten L√∂wen uns vor lauter Freude gar nicht mehr einkriegen konnten, war also kein Wunder. Gesprungen und gesungen wie 1966. Vor allem Letzteres. Oh, Sechzig M√ľnchen! ‚Äď wie unglaublich geil war das! G√§nsehaut-Feeling. Am liebsten w√§ren wir ja gar nicht mehr gegangen. Der einzige Weg, L√∂wen loszuwerden, ist den Bierausschank zu schlie√üen. Funktioniert immer! So fuhren wir dann doch gemeinsam mit den Zebras Richtung Bahnhof. Und auch hier noch einmal Anerkennung: Trotz Niederlage kein St√§nkern und keine schlechte Stimmung im Bus. Duisburg, du bist super, wir sehen uns sicher wieder!

Leider hatten wir nicht wie einige der M√ľnchner L√∂wen ein Hotel in D√ľsseldorf gebucht (Bussi an Eva, Peter und Werner!), so dass wir den Zug Richtung Hauptstadt nehmen mussten. Vielleicht war das auch ges√ľnder? Doch die vielen Morettis auf der R√ľckfahrt d√ľrften auch ihre Spuren hinterlassen haben ‚Ķ (Meine Tippgeschwindigkeit spricht daf√ľr). Die Sechzig(!) Minuten Versp√§tung machten nix aus. Denn wir konnten im Zug ein supercooles Madel aus Bochum (korrekt, liebe Reisegruppe?) mit dem L√∂wen-Virus infizieren. Ich w√ľnsch dir eine geile Zeit in Berlin, Felina! Dem restlichen Wagon wurde es auch nicht fad, weil unser Hannes zu sp√§ter Stunde noch Gesangseinlagen zum Besten gab. Selbst davon lie√ü sich die 5-J√§hrige, die sich direkt in ihn verliebt hatte, nicht abschrecken. Wie auch, wenn der Vater der insgesamt vier Kinder ein B*****-Fan ist! Geilster Spruch vom gr√∂√üten √ľber den kleinsten Bruder: ‚ÄěIch hoffe, dass er bald nicht mehr in die Windeln schei√üt, sondern auf den FC b√§h!‚Äú

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzuf√ľgen ‚Ķ au√üer: Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey hey!

PS: Eventuelle Fehler inhaltlicher und/oder grammatikalisch-rechtschreiblicher Art bitte ich zu verzeihen.

MSV Duisburg : TSV 1860 am 19.08.2023 ‚Äď Text: Sandra Cremer, Bilder: Sandra Cremer & Hannes Eder

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